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DIE LINKE im Kreistag HSK - Dietmar Schwalm

DIE LINKE im Kreistag Hochsauerland stellte die Weichen für die inhaltliche Arbeit in den nächsten Monaten

Zur diesjährigen Klausurtagung traf sich die Kreistagsfraktion im Sauerland-Hotel in Marsberg-Essentho.

Zu Beginn setzten sich die Fraktionsmitglieder und die hinzugezogenen Gäste aus der Kreispartei kritisch mit der Arbeit der Fraktion in den letzten Monaten auseinander. Es ging dabei vor allem darum, mit welchen Themen man erfolgreich war und mit welchen weniger. Positiv hervorgehoben wurde dabei die Einführung des kreisweiten Sozialtickets und die Bemühungen, durch Bildungsarbeit die Situation von nicht-heterosexueller junger Menschen im Hochsauerlandkreis zu verbessern. Negativ wurde von den Teilnehmern die immer noch nicht vorhandene Zusammenarbeit mit dem Kreisvorstand der Partei gesehen.

Im 2. Teil ging es dann um das Thema Friedensarbeit im Kreisgebiet und was die Kreistagsfraktion dazu leisten kann. Als inhaltlichen Input gab es eine Besichtigung der Zwangsarbeiter-Ausstellung in der Wewelsburg und anlässlich des Antikriegstages der Besuch der Kriegsgräberstätte Böddeken. Als Ergebnis hat sich die Kreistagsfraktion vorgenommen, die Bildungsarbeit des Jugendamtes hinsichtlich dieser Themen zu hinterfragen.

Der Hauptteil der Klausur wurde aber der Planung der Arbeit für die nächsten Monate gewidmet. Es wurden kurzfristige und mittelfristige Aktivitäten zu u.a. folgenden Themen erarbeitet:

  • Schnelle Reaktivierung der Röhrtalbahn
  • Aufrechterhaltung eines regelmäßig getakteten ÖPNV-Angebots im ländlichen Raum
  • Ermessensspielräume im Asylverfahren positiv für die Betroffenen nutzen
  • Sinnvolle Flächen für Windräder ohne „Kirchturmdenken“ finden
  • Versorgung der Bürger durch das Jugendamt im östlichen Kreisgebiet
  • Gesamtschule mit beruflichem Schwerpunkt
  • Verstärkung der Verkehrsprävention für junge Menschen

Um auch den Zusammenhalt der Fraktion zu fördern, gab es am Klausurabend Diskussionen in aufgelockerter Runde. Dabei berichteten die beiden Kreistagsmitglieder über teilweise auch etwas amüsantere Erlebnisse im Kreistag und in den Ausschüssen.

Die Teilnehmer waren sich am Ende einig, auch im nächsten Jahr wieder eine Klausurtagung durchzuführen, da man in dieser Form viel tiefergreifender über Kreis-Themen sprechen kann als in der normalen Fraktionssitzung.