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DIE LINKE im Kreistag HSK - Joachim Blei

kalkulatorische eigenkapital-/anlagekapital-verzinsung - eine kreistags-geschichte von joachim blei

hallo liebe leser*innen,

ich habe meiner 8-jährigen enkelin folgende geschichte erzählt.

die hat sie begriffen, aber nicht verstanden.

bei den cdu-streitern im kreistag ist es anders. die begreifen und verstehen sie nicht. (damit nehme ich sie in schutz.) die fdp ist das böse männlein im ohr des landrats und der verwaltung.

die grünen überlegen noch und machen es erst mal wie die mutter des zappelphilips.

die spd hat offenbar reste ihres sozialen erbes entdeckt und gibt sich als begreifer, versteher und kämpfer für den gebührenzaher.

aber jetzt endlich die geschichte.

der kreis (z. b. in form des ahsk) geht zur bank und nimmt ein darlehen gegen zinsen auf.
dann hat er geld zur verfügung. 
dafür kann er betriebsausstattung kaufen oder er kann das geld auch zu einer anderen bank geben und dafür zinsen kassieren.
letzteres machte zwar keinen sinn, weil das mit verlust verbunden wäre, aber denkbar ist es.
er kauft also anlagen, z. b. einen bagger für die deponie, die dann zu anlagekapital werden.

er ärgert sich aber über die vermeintlich entgangenen zinsen von bank 2.
also denkt er sich: die muss mir der gebührenzahler ersetzen! 
und zwar kräftig. so knapp 6 %, wie es die zurzeit nirgends gibt.

er vergisst nur dabei, dass er sich die zinsen für das darlehen auch schon vom gebührenesel wiedergeholt hat.

wie pervers ist das?

nur weil der kreis das anlagekapital verzinsen kann (sagt die gemeindeprüfungsanstalt), nicht muss, tut er es nach der devise: schröpf den gebührenesel, wo immer du es darfst!

er geht also am besten morgen wieder los zur bank, nimmt ein darlehen auf, kauft anlagen ein und holt sich dafür 2 x zinsen vom gebührenesel. 
und übermorgen...
das costa nicht nur fast ganix, da macht man kohle mit!

solche kalkulatorischen kosten gibt es in der wirtschaft zwar auch und das funktioniert. aber nur so lange, wie der kunde mitspielt und sie bezahlt.
meckert der, fliegen sie raus.
leider kann der gebührenesel blöken so viel er will, der hsk sitzt auf dem höheren pferd und kann sich das erlauben!

show-down im kreistag am 14.12.! „mundharmonika“ kommt leider nicht.

gruß
joachim blei
(kreistagsmitglied)